Insolvenzrecht in Spanien

Referenten

Philipp von Wolffersdorff
Rechtsanwalt und Abogado
MONEREO MEYER MARINEL-LO ABOGADOS S.L.P., Madrid

Michael Fries
Rechtsanwalt und Abogado
MONEREO MEYER MARINEL-LO ABOGADOS S.L.P., Madrid

 

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Fax 06221/ 16 49 46
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Spanien war in den letzten sieben Jahren von einer schweren Wirtschaftskrise betroffen, was einerseits zu einem hohen Anstieg der Anzahl an Insolvenzverfahren geführt hat und andererseits auch diverse Anpassungen und Reformen des spanischen Insolvenzrechts erforderlich gemacht hat. Im Jahr 2015 hat Spanien die Krise hinter sich gelassen und auch die Reformen des Insolvenzrechts beendet.
 
Die nunmehr geltende Rechtslage unterscheidet sich ganz wesentlich von der vor und während der Krise geltenden Ausgangssituation und mit dem vorliegenden Seminar wollen wir das aktuelle spanische Insolvenzrecht vorstellen, denn trotz der deutlichen Verbesserungen, wird es auch in Zukunft Geschäfte und Finanzierungstransaktionen geben, bei denen das Insolvenzrecht eine Rolle spielen kann, siehe nur die im Dezember angekündigte Insolvenz des börsennotierten Mischkonzerns Abengoa.

Seminarinhalt

1. Antragspflicht und Antragsbefugnis nach spanischem Insolvenzrecht

2. Vorinsolvenz und Refinanzierungsvereinbarungen

3. Überblick zum Ablauf eines spanischen Insolvenzverfahrens

4. Allgemeine Grundsätze zur Bewertung dinglich besicherter Forderungen

5. Finanzsicherheiten nach der Finanzsicherheitenrichtlinie (2002/47 EG)

6. Bestellung des Insolvenzverwalters

7. Auswirkungen des Verfahrens auf bestehende Verträge und Verfahren

8. Kreditsicherheiten in der Insolvenz

9. Abschluss des Verfahrens durch einen Insolvenzvergleich

10. Abschluss des Verfahrens durch Liquidation des Unternehmens

11. Haftungsrisiken für Verwalter und Gesellschafter

12. Zusammenfassung und Fragen

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