Die französische Tochtergesellschaft in der Krise

Referenten

Dr. Christoph Kühl
Rechtsanwalt und Avocat au Barreau de Paris
Epp & Kühl Rechtsanwälte Köln

Emilie Wider, LL.M.
Avocat au Barreau de Paris
Epp & Kühl Rechtsanwälte Köln

 

Termin/Ort

Inhouse-Seminar, jederzeit buchbar
 

Teilnahmegebühr

Auf Anfrage
 
Kontakt
Tel. 06221/ 16 48 26
Fax 06221/ 16 49 46
Mail seminare@reifverlag.de
 
Das Seminar wendet sich an deutsche Unternehmen mit einer notleidenden Tochtergesellschaft in Frankreich und soll zugleich Geschäftsführer über die allgemeinen Risiken im Zusammenhang mit einer Organschaft in Frankreich aufklären.
 
Im Rahmen der Veranstaltung werden die in der Praxis immer wiederkehrenden Fragen nach den Handlungsalternativen aber auch nach den Risiken für die Beteiligten erörtert.
 
Besonderes Augenmerk wird der neuen Rechtsprechung des französischen Kassationshofes (sog. Jungheinrich-Fall) gewidmet, die gerade für deutsche Unternehmen ein sehr hohes Haftungsrisiko birgt und bereits Anlass zu einer Folgerechtsprechung gegeben hat.

Tagesordnung

 9.30 Uhr   Restrukturierung der Tochtergesellschaft außerhalb einer Insolvenz

- Individualkündigung
- Einvernehmliche Vertragsaufhebung
- Betriebsbedingte kollektive Kündigung                                     
- Arbeitsrecht in Krisenzeiten und insolvenzrechtliche Besonderheiten  

Die neue Rechtsprechung des Kassationshofes zur Haftung der Muttergesellschaft gegenüber den Arbeitnehmern bei Betriebsschließung

- Darstellung der Jungheinrich-Rechtsprechung und der nachfolgenden Urteile
- Konsequenzen für die Praxis

10.30 Uhr   Kaffee- und Teepause                                    

10.45 Uhr   Ad-hoc-Verwalter, Vergleichsverfahren und Rettungsverfahren als taugliche Instrumente zur Rettung des Unternehmens

1. Ad-hoc-Verwalter (mandataire ad hoc) und Vergleichsverfahren (procédure de conciliation)                               
    - Voraussetzungen                                     
    - Wann lohnen sich die Verfahren zur Restrukturierung wirklich?
2. Rettungsverfahren (procédure de sauvegarde)
    - Unterschied zum Insolvenzverfahren                                    
    - Handlungsmöglichkeiten und Wirkungen während des Verfahrens

Insolvenz der Tochtergesellschaft

- Eröffnung des Verfahrens
- Die Beteiligten des Verfahrens und ihre Möglichkeiten, auf das Verfahren Einfluss zu nehmen (insbesondere: die Stellung des Gesellschafters)
- Ausgang des Verfahrens 

Die Haftung des Geschäftsführers

- Wer kann gegenüber wem haften?
- Haftung gegenüber der Gesellschaft und den Gesellschaftern
- Haftung gegenüber Dritten                                     
- Strafrechtliche Verantwortung
- Die Haftung in der Krise der Tochtergesellschaft                                     
- Welche tauglichen Schutzmechanismen gibt es?

12.30 Uhr   Business Lunch

13.45 Uhr   Haftung der Muttergesellschaft oder verbundenen Unternehmen für die Gesellschaftsverbindlichkeiten der Tochtergesellschaft

- Insolvenzrechtliche Tatbestände
- Haftungstatbestände aus der Rechtsprechung

Haftung von Darlehensgebern (Banken, Muttergesellschaft, etc.)

- Haftung bei Kündigung von Darlehen zur Unzeit
- Haftung bei zu langer Darlehensgewährung

17.00 Uhr   Fragen- und Diskussionsrunde

18.00 Uhr   Ende der Veranstaltung

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